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GZSZ

Guter Züchter? Schlechter Züchter?

Hamsterzüchter gibt es mitlerweile wie Sand am Meer, doch lange nicht jeder Züchter ist auch ein guter Züchter. Jedoch vorweg, es sollte jeder Abnehmer selbst entscheiden, welcher Züchter er als gut und seriös erachtet. Die hier stehenden Ansichten sind ganz alleine meine Ansichten die von keinem geteilt werden müssen.

1) Verleih der Zuchttiere
In meinen Augen verleiht kein guter Züchter seine Zuchttiere an andere Zuchten, sei es nun ein Weibchen was gedeckt werden soll, oder ein Männchen zum decken. Hamster sind Lebewesen, für die ein Umzug sehr stressig ist. Selbst wenn die Strecke nur 20km beträgt, der Hamster wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, muss sich neu eingewöhnen und wird dann wieder weiter geschickt. Dies ist etwas, was in meinen Augen untragbar ist.

2) Das Gewicht einiger Zuchthamster
Derzeit geht leider ein Trend um, dass Zuchthamster immer größer und schwerer sein sollen. Ein kräftiger Hamster an sich ist zwar schön und gut, aber leider füttern viele Züchter ihre Hamster mitlerweile fett, so dass man die Fettpölster unter den Armen deutlich sieht. In meinen Augen rechtfertigt eine Größenzunahme von 2cm keine Gewichtszunahme von 80-90g!

3) Abgeben des Zuchttieres nach seiner Zuchtzeit
Ein guter Züchter behält seine Zuchttiere nach ihrer Zuchtarbeit in seinem Bestand und erweist ihnen die Ehre, bei ihnen nach einem schönen Leben sterben zu dürfen.

4) Herkunft der Zuchttiere
Ein guter Züchter züchtet nur mit Hamster aus einer anderen Zucht, die einen Stammbaum haben, um Erbkrankheiten ausschließen zu können. Mit Hamster aus Zoohandlungen, Tierheimen oder von "Privat" sollte nicht gezüchtet werden.

5) Genetikkentnisse und Farbbestimmung
Ein guter Züchter sollte die Farben seiner Hamster selbst bestimmen können und sollte so viel Ahnung von Genetik haben um vorhersagen zu können, was in den nächsten Würfen an Farben fallen kann.

6) Verhalten eines Züchters
Ein Züchter sich auch wie ein Züchter benehmen können. Das heißt, er sollte erwachsen genug sein um Fehler einzugestehen und sollte nicht dauernd auf Konfrontationskurs mit anderen Züchtern sein, was gerade leider bei jüngeren Züchtern zu beobachten ist, die sehr viel Angst vor Konkurrenz zu haben scheinen.

7) Finanzen
Ein Züchter sollte in der Lage sein, seine Zucht selbst zu finanzieren, ohne finanzielle Unterstützung von Freunden oder Familienmitgliedern. Denn Zucht ist eine große Verantwortung, die man nur dann tragen kann, wenn man auch die nötigen finanziellen Reserven hat, um hohe Tierarztkosten auch alleine tragen zu können.

 


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